Beamer-Leinwand / Gain-Faktor

Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen einer weißen, normalen Wand und einer Leinwand. Die Wand reflektiert das Licht des Beamers in alle Unterschiedlichen Richtungen des Raumes. Eine moderne Leinwand (Perl-Leinwand) hingegen bündelt das Licht der Quelle und reflektiert es in die Richtung des Betrachters. Für die Bündelung des Lichts sorgen kleine Kunstoff- oder Glaskugeln die auf der kompletten Projektionsfläche verstreut sind.
Die Kriterien der Reflexionsfläche werden durch den sogenannten Gain-Faktor bestimmt. Dieser bewegt sich in einem Rahmen von (1-4) und sagt aus wie viel Licht bei dem Betrachter ankommt.
Ein normales, weißes Blatt beispielsweise hat einen Gain-Faktor von 1,0. Das Licht wird in alle möglichen Richtungen gestreut, sodass es aus jedem Blickwinkel das gleiche „weiß“ reflektiert.
Eine Leinwand mit einem Gain-Faktor von 2,2 hingegen. Bietet dem frontalen Betrachter ein viel stärkeres Bild, denn es kommt mehr Licht bei ihm an. Die Helligkeit jedoch nimmt immer weiter ab, wenn der Betrachtungswinkel nicht mehr frontal sondern weiter links oder rechts ist. In einfachen Worten eine Leinwand mit einem hohen Gain-Faktor ist eher ungeeignet für einen Stuhlkreis.